Helnwein ( texte )
AKTUALNOŚCIARTYSTATWÓRCZOŚĆTEKSTYPRASAKONTAKTSKLEP


Gottfried Helnwein : der schöne Schrecken
Basler Magazin
Christian Scholz
Kunst im 20. Jahrhundert
Nach 1945 trumpft die Kunst umfänglich erst wieder mit der 68er Bewegung schockierend auf. Etwa in der Pop-Art. Etwa mit den Bildtafeln eines Roy Lichtensteins. Seine Arbeiten, wie auch die anderer Pop-Artisten, tendieren indes zu einer Ästhetisierung des Schreckens. Zitatförmig nimmt Lichtenstein etwa Comic-Motive vom Krieg auf. Doch die Darstellung oszilliert zwischen Wohlgefallen an der Szenerie und Kritik an der Szenerie. Ähnlich ambivalent erscheinen die zahlreichen Drucke von Andy Warhol zum Thema "Kennedy-Mord".
Der wirkliche Schrei, Signum einer Vorkriegsepoche, taucht nicht mehr auf. Ausnahme von der Regel sind die Werke von Gottfried Helnwein. Sie zielen nochmals auf die Scham- und Peinlichkeitsschwelle. Oder sie machen aus dem täglichen Schrecken im Fernsehen ein formatfüllendes Standbild, ("Das Wunder I", 1980, "Das Lied I", 1981). ... +
Otto Dix, Pablo Picasso, Gottfried Helnwein, Roy Lichtenstein, Salvador Dali

Gottfried Helnwein : Charles Bukowski
Edition Stemmle
Schaffhausen
Reinhold Mißelbeck

Curator for photography and new media, Museum Ludwig, Cologne

Looking at Gottfried Helnwein' portraits, we once again experience the shock of the new, of an unprecedented view of the person opposite. I have observed many people confronted with these portraits for the first time and again and again they would show surprise, intensity of experience and fascination. Helnwein's portraits can be seen as counterpoles to the technically sophisticated smoothnes of the portraits of Robert Mapplethorpe. ... +
Gottfried Helnwein, HELNWEIN FACES

1.Wiener Kindergalerie
Ausstellung 17. Oktober bis 21. November 1982
Gottfried Helnwein
Künstler - und ihre Kinderzeichnungen
Das einzige, das von meiner Schulbildung geblieben ist, - das Schreiben und das Rechnen, habe ich in der Volksschule gelernt, bei den katholischen Schulbrüdern - ganz ohne moderne Pädagogik.
Dort habe ich sogar im Zeichnen etwas gelernt. Im Religionsunterricht haben wir Herzen gezeichnet - mit Flügeln und schwarzen Flecken, die in den Beichtstuhl hineinfahren und auf der anderen Seite wieder weiß herauskommen.
Das ist doch phantastisch!
Oder - "das Auge Gottes"! Damals hat jeder in unserer Klasse gezeichnet wie der Günther Brus. Danach auf dem Gymnasium war alles Scheiße. Im Englischunterricht mußten wir 4 Seiten aus "Ann and Pat" auswendig lernen und in Bildnerischer Erziehung eine Wunderblume zeichnen.
Ich hasse aber Wunderblumen, und so habe ich Donald Duck als Kapitän gezeichnet, wie er gerade Tick, Trick und Track anschreit.
Worauf mein "Zeichenprofessor" meine Eltern vorgeladen hat, um ihnen mitzuteilen, wie gefährlich es sei, Witzhefte nachzuzeichnen.
Damit hatte er jedoch nicht recht, denn die einzigen Lehrer, von denen ich wirklich etwas gelernt habe - nicht nur künstlerisch, sondern auch philosophisch, also für's ganze Leben sozusagen, - waren Walt Disney, Carl Barks und Donald Duck.
Sie waren immer für mich da, und wenn ich das Gefühl hatte, niemand versteht mich, sie haben mich immer verstanden. Und wenn ich traurig war und einsam, sie haben mich wieder aufgerichtet und mir wieder Mut gemacht,
und gemeinsam mit Tick, Trick und Track habe ich dann gesungen: "Wir pfeifen auf Pomade, auf Seife, Kamm und Schwamm, wir bleiben lieber dreckig und waelzen uns im Schlamm!" ... +

Botho Strauss
Texte
Helnwein, Monographie

Orac Pietsch Verlag, Wien

Verwunderlich wäre es, doch nicht mehr undenkbar, wenn eines fernen Tages, aus der Anderen Zeit heraus, das deutsche Dritte Reich nicht mehr vornehmlich nach seinem blutigen Formgefühl beurteilt würde, mit dem es die Schrecken der Diffusioo im ersten Massenzeitalter beseitigte, sondern vielmehr erinnert würde als das erste, alles in die Verirrung treibende Beben, als der Erste Ruck vor dem langsam gewaltigen Aufbruch in eine "geschichtslose" statische Epoche. ... +
Gottfried Helnwein, MONOGRAPH

Barbara Frischmuth
Helnwein, Monographie

Orac Pietsch Verlag, Wien

Für Gottfried Helnwein und seinen überlisteten weißen Clown
Crying for the moon... immer hast du ihn haben wollen. Zuerst einfach so, als blanke Münze, konvertierbar in deine samtfarbenen Zwangssehnsüchte, als Kleingeld für die Überfahrt in die von den Emigranten der Nacht gelobten Länder, als leuchtender Kiesel - Wegweiser durch die Styxe des Amüsiergewerbes.
Den Mond wolltest du, weil du die Erde nicht in den Arm nehmen konntest, den Mond, weil sein Licht dir den Blick in die Höhe trieb, der der Sonne nur blinzelnd entgegenzwinkerte, den Mond, der für die meisten ein Gefühl ist, mit dem keiner weltmäßig leben kann.
Mondsüchtig wie Pierrot und doch den Gaffern zugewandt, deren Sympathie sich an deiner trauernden Weiße bricht. Der rote Punkt an deiner Nase ist das Stoppzeichen für all die Aberwitze, die dein Gegenspieler August dir ums Maul streicht. Natürlich bist du prächtig gekleidet und du weißt, was du deiner entrückten Seinsweise an lasziver Grandezza schuldig bist, um nicht nur ins Auge zu fallen, sondern darin zu bleiben, als zur Eisblume verwandelter Splitter, der Stachel der Sehnsucht nach einer Welt, aus der du zu uns kommen scheinst, die du aber nicht verkörperst. ... +

Gottfried Helnwein : Das Grubenunglück ( mine disaster)
Tiroler Tageszeitung
v.h.
Manische Beschäftigung mit der "Verlarvtheit" des Menschen
Der 1948 geborene Wiener wird in den USA wie in Japan als virtuoser Graphiker zur Kenntnis genommen, der mit Bleistift und Feder, Buntstift und Aquarellpinsel eine Hinterwelt gespenstischer Überwirklichkeit, der Banalität des Entsetzlichen, des Wahnsinnigen, einen neuen Surrealismus ausspielt.
Dieser Surrealismus hat nur mit einsamen und ehrlichen Manifesten des alten Surrealismus zu tun.
Er ist mit Goya, Kafka, Edgar Allan Poe, mit den härtesten Äußerungen expressionistischer Graphik und Literatur enger verwandt. ... +
Gottfried Helnwein, one- man show, Galerie Bloch, Innsbruck



less
1234567
ALL 2012-2007 2006-2001 2000-1995 before 1995
ENGLISHDEUTSCHFRANCAISITALIANOESPANOLCESTINAPOLSKIRUSSIANCHINESEJAPANESE
Helnwein : texte
Inne strony Helnweina
www.helnwein.com
www.helnwein.de
www.helnwein.fr
italia.helnwein.com
hispano.helnwein.com
cesko.helnwein.com
polska.helnwein.com
russia.helnwein.com
japan.helnwein.com
china.helnwein.com
www.helnwein.ch
www.gottfried-helnwein.ch
www.gottfried-helnwein.at
www.gottfriedhelnwein.ie
kristallnacht.helnwein.com
www.helnwein.org
www.helnwein.net
www.helnwein-museum.com
www.helnwein-music.com
www.helnwein-theater.com
www.helnwein-photography.com
www.helnwein.info
www.helnwein-archive.com
www.helnwein-archiv.de
www.helnweinreview.com
www.helnweincomic.homestead.com
AKTUALNOŚCI [
Kalendarz Wydarzeń
Nowości
]
ARTYSTA [
Studio
Biografia
Wystawy
Zbiory
Bibliografia
Filmografia
Cytaty
Cytaty Helnweina
Nowości
]
TWÓRCZOŚĆ [
Technika mieszana na płótnie
Fotografia
Autoportrety
Akwarele
Rysunki
Instalacje i Performace
Krajobrazy
Teatr i Film
]
TEKSTY [
>Wybrani Autorzy
Teksty w języku polskim
Teksty międzynarodowe
Teksty Helnweina
Cytaty
Cytaty Helnweina
]
PRASA [
Wybrane artykuły
Polska prasa
Prasa międzynarodowa
Wywiady
Internet
]
KONTAKT [
Księga gości
E-mail
Linki
]
SKLEP [
www.helnwein-artstore.com
]