Helnwein ( presse )
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Los Angeles
Helmut Sorge
Über das Leben in Los Angeles
"Durch die zeitliche und räumliche Distanz fiel es mir auch leichter die Qualitäten Österreichs zu erkennen, und vor allem die seiner grossen kulturellen Vergangenheit. Mir ist auch klar geworden, dass meine eigene Arbeit zutiefst in dieser Tradition verwurzelt ist. Mit ihr fühle ich mich verbunden, mit Kafka, Schiele, Franz Xaver Messerschmidt, Rainer, Mahler, Schubert, Haydn und Mozart, mit Künstlern wie Joseph Roth, H.C. Artmann, Wolfgang Bauer, Elfriede Jelinek.
Leben würde ich in Wien jedoch nicht so gerne, denn ich erinnere mich an die vielen Intriganten, an all die freundlich grinsenden Leute, die einem sofort das Messer in den Rücken rannten, wenn man sich umdrehte. Schon als Kind wollte ich nicht in Wien leben, ich hatte bereits damals das Gefühl, am falschen Ort gelandet zu sein. Für mich hatte Wien etwas zutiefst abgründiges, bösartiges und gefährliches, das mich mit Furcht erfüllte. Ich wollte die Stadt bereits als 14jähriger verlassen, aber Wien hat so eine seltsame Gravitation - man kommt nicht los. Zwei verlorene Weltkriege und der völlige Zusammenbruch mehrerer Systeme, vor allem aber der Absturz von einem Weltreich zu einem winzigen amputierten Etwas, das damals fast völlig vom eisernen Vorhang eingeschlossen war, hat sicher zu dieser Stimmung beigetragen. Wenn ich heute nach Wien zurückkomme, sehe ich dass sich die Stadt völlig verändert hat und viel von der alten Grösse und Gelassenheit zurückgewonnen hat." Helnwein ... +

Gottfried Helnwein : Lentos Museum of Modern Art, Linz
Oberösterreichische Nachrichten
Kultur
Irene Judmayer
130.000 Leute sahen seine letzte Ausstellung in San Francisco. Im März eröffnet er seine erste museale Großpräsentation in Linz: Die OÖN trafen den österreichischen Künstler Gottfried Helnwein bei den Vorbereitungen im Lentos. ... +

Gottfried Helnwein : Helnwein in the studio
Kurier
Wien
Tobias C. Führer

Interview

"Ich wollte im Gegensatz zu allen Kollegen, die ich kenne, nie Künstler werden", erzählt Gottfried Helnwein. Eine Auswahl seiner Werke ist ab März in Linz zu sehen.
"Meine Arbeit war eigentlich immer ein Versuch mit dem, was auf mich einwirkt, zurecht zu kommen oder zu darauf zu reagieren und manchmal auch sich zu wehren oder zurückzuschlagen. Ich wollte einfach alles erleben und ausprobieren und habe mir auch eine große Reihe von Feinden gemacht. Ich habe nie in dem Sinn karrierestrategisch gedacht. Ich arbeite mit vielen verschiedenen Medien sehr eklektizistisch. Ich glaube, das ist die einzige Form, in der man als Künstler heutzutage mit so viel Information umgehen kann. Ich mache Fotografie, Malerei, Bühnenbilder, Videos. Jetzt arbeite ich mit Sean Penn an einem Filmprojekt. Diese Grenzüberschreitung ist für mich immer ganz wichtig gewesen. Für mich gibt es diese Barriere zwischen verschiedenen Medien oder Stilen nicht so sehr". ... +

Gottfried Helnwein : The Golden Age
INROCK
Japan
Evie Sullivan

This is the transcript of an interview with Marilyn Manson, conducted by Evie Sullivan for INROCK (Japan) and NEWS (Austria). It took place in Los Angeles, July, 2004

"... I believe the cure for any depression is expression in your heart, and Gottfried Helnwein was one of the most supportive people towards me. He was the one who gave me that advice, and he was correct with it.
'Personal Jesus' says everything that I would say if I were to write a song right now. I was listening to it on a CD I just bought because I wanted to really take a step away from the world. I wasn't sure if I was going to put out a 'best of' or if I was going to do anything in general with music, because there's a frustration level that the more commercial you are, the more marginal you are - also, the lack of art that exists in entertainment, and the lack of interest. People are much more content with watching The Real World and reality television, than living their own lives, or watching something that comes from imagination.
You know what it is? It's not even Bush's fault. It's America making itself the Third Reich.
Imagination is a necessity, and I don't think it's sort of bad. I can dream up some image like I did with Helnwein, and they're "bad," they're forbidden, but I can take an image that's far worse, that's on CNN and it's reality. So we can't get censored. It's the real world.
But that's a bad message to send to kids growing up, I think.
('The Golden Age of Grotesque':)
...I was not allowed to put the paintings on the cover of the record! Our anticipation was not to create album artwork. We wanted to collaborate and create something together, and we did not consider the Golden Age of Grotesque to be limited to an album.
...All I can say about it is I'm glad that it makes it into the collection of images that represent me as best as it could. I think that it just scratches the surface of what Gottfried and I could do together"
Marilyn Manson
Los Angeles, July 2004 ... +

Gottfried Helnwein : Paradise Burning
tastes like chicken
Milwaukee, Wisconsin
wayne chinsang
wayne chinsang talkes with Gottfried Helnwein
"The world doesn't like people that are different than the average. Rulers throughout history have always hated those people that stick out of the masses, - the geniuses, the poets, monsters, artists, witches and saints; and usually they burned them or put them in dungeons, concentration-camps or mental institutions, thinking of what a nice and peaceful slave-camp this planet could be without them.
But for some miraculous reason this desert-town here seems to be different than the rest of the world, because here they don't mind these monsters, they actually seem to like them.
L.A. is the sanctuary for people with weird visions and impossible dreams. Maybe it's the last place on earth where dreams are still legal." ... +

Gottfried Helnwein : Gottfried Helnwein
Süddeutsche Zeitung
Interview
Joachim Bessing
über Erziehung
Wenn Sie einem Blinden Ihre Bilder beschreiben müssten – dann wie?
O mein Gott. Mit so einer Frage fangen wir an? Keine Ahnung, was ich da sagen würde. Die Frage stellt sich doch nie. Ich würde überhaupt niemandem meine Bilder erklären, weder einem Blinden noch einem Sehendem. ... +

Gottfried Helnwein : Helnwein
Kurier, Wien
Kultur
Interview: Michael Huber
Interview, Der Künstler Gottfried Helnwein über seine Arbeit mit Rockstar Marilyn Manson
KURIER: Was verbindet Sie mit Marilyn Manson?
GOTTFRIED HELNWEIN: Ich glaube, dass wir beide nicht einzuordnen sind. Der Manson ist ja einer, der über das Klischee des Rockmusikers hinausgeht, der hervorragende Performancekunst macht, sehr gut mit visuellen Dingen arbeitet und ausgezeichnet schreibt. ... +

Gottfried Helnwein : Marilyn Manson
Sueddeutsche Zeitung
Kultur
Rebecca Casati spricht mit Marilyn Manson
Ihre Bilder erzählen von Deformation und Einsamkeit. Auf der Bühne hingen gestern riesige Gemälde, die Sie mit Micky-Maus-Ohren zeigen. Der österreichische Künstler Gottfried Helnwein hat sie angefertigt.
Manson:
"Ein Meister!" ... +

Neue Vorarlberger Tageszeitung
Austria
Barbara Gasser

Magazin

Gottfried Helnwein hat das Cover für die neue CD des Skandal-Musikers Marilyn Manson gemacht.
Wie ist die Zusammenarbeit mit Marilyn Manson entstanden?
GOTTFRIED HELNWEIN: Ich habe ihn vor einem Jahr kennen gelernt, seitdem arbeiten wir an verschiedenen Projekten. Unter anderem an Videos und Street Performances. Wir planen auch, gemeinsam eine Installation in Wien zu machen. ... +

Süddeutsche Zeitung
sueddeutsche.de
Alexander Gorkow
Lou Reed über Horror
(Auszug)
SZ: Deutlicher: Ist die Beschäftigung mit dem Horror Edgar Allan Poes und die Beschäftigung mit dem Raben „Nimmermehr“ eine Therapie für Sie?
Lou Reed: Glaube ich nicht. Vielleicht ist es ja eine Therapie für Sie.
SZ: Grundsätzlich kann es ja trostreich sein, sich mit dem Dunklen . . .
Lou Reed: . . . das ist keine Therapie für mich. Kennen Sie Gottfried Helnwein?
SZ: Den österreichischen Künstler?
Lou Reed: Ja, Gottfried Helnwein.
SZ: Nicht persönlich. Einige seiner Sachen kenne ich, ja.
Lou Reed: Mögen Sie seine Sachen?
SZ: Nein.
Lou Reed: Aha.
SZ: Wieso?
Lou Reed: Er ist ein Freund von mir.
SZ: Ist er das?
Lou Reed: Ja. Er hat ein wunderbares Bild von Poe gemalt... ... +


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