Nowości
3 wrzesień 2016
Propyläen Ullstein Verlag
Gero von Böhm
NAHAUFNAHMEN
NAHAUFNAHMEN
Gespräch mit Gottfried Helnwein
In all den ständig wechselnden Systemen und Ideologien haben die Erziehungssysteme aber immer das gleiche Ziel gehabt: die Spontaneität, die Kreativität, die Imagination und die Verwegenheit der Kinder zu zerstören, um sie zu Bürgern zu machen. Für mich funktionieren all diese Erziehungssysteme wie Mähdrescher: vorne kommen die Kleinen hinein, und hinten kommen sie dann fein geschrotet und gemahlen wieder heraus: als anständige Staatsbürger, Soldaten, Steuerfahnder, Banker, Politiker, Geheimagenten, Huren und Rennfahrer.
Seit mehr als drei Jahrzehnten interviewt der Autor, Regisseur und TV- Produzent Gero von Boehm Prominente aus der internationalen Kulturszene. Seinem besonderen Einfühlungsvermögen sind intensive, intime  Porträts zu verdanken, die den Gesprächspartnern neue, unbekannte Seiten entlocken. Gero von Boehm hat sie alle getroffen: Künstler, Musiker, Schriftsteller, Theater- und Filmregisseure, Schauspieler, Modemacher, Architekten und andere außergewöhnliche Persönlichkeiten.
»Nahaufnahmen« versammelt die Highlights dieser Interviews – unter anderem mit Roman Polanski, Federico Fellini, Ernst Jünger, Arthur Miller, Helmut Newton, Peter Handke, Orhan Pamuk, Ulrich Tukur, David Chipperfield, Jonathan Meese, Michael Ballhaus, Susan Sontag, Patti Smith, Golo Mann, Norman Mailer, Hans Magnus Enzensberger, Anne-Sophie Mutter, Loriot, Gottfried Helnwein und zahlreichen anderen. Neben bereits veröffentlichten enthält der Band zum großen Teil neue, bisher unveröffentlichte Gespräche – ein höchst anregender, oftmals überraschender Blick hinter die Kulissen des kulturellen Lebens unserer Zeit.





Gespräch mit Gottfried Helnwein
Helnwein at work
2014


Gero von Böhm:  Ist dieses Schloss mit seinem großen Park mitten in Irland für Sie so was wie ein
Spielplatz? Ist hier ein Kindertraum wahr geworden?

Helnwein:  Ja, ich denke schon. Ich habe schon als kleines Kind gewusst, dass ich nur so leben wollte.
Als ich in der Nachkriegszeit in Wien aufgewacht bin, und mich umgeblickt habe, war ich entsetzt über das was ich da vorgefunden habe.
In meinen frühesten Erinnerungen war alles dunkel, klein und lächerlich. Ich fand die Welt, in der ich gelandet war, erbärmlich und ich war erstaunt über die Notdürftigkeit und Armut um mich herum. Ich habe mich immer wieder umgesehen und gedacht „Wo ist mein Schloss?“

GvB:  Sie haben ein Bild gemalt von einem kleinen Mädchen, dessen Gesicht von einer
riesigen Narbe durchzogen ist. In einer Hand hält sie ein Comic-Heft, ich glaube, es ist
ein Wastl-Heft. Und das Bild heißt „Peinlich“. Was hat es damit auf sich?
Helnwein:  Es hat mit dem Wien der Nachkriegszeit zu tun. Der Welt  meiner Kindheit und Jugend.
Ich hatte den Eindruck den Erwachsenen um mich herum war immer irgendetwas peinlich. Peinlichkeit war ein wesentliches Element dieser Welt.

GvB:  Das müssen Sie erklären.
Helnwein:  Ich habe es selbst nie verstanden, aber meinen Eltern war alles peinlich. Ich weiss es nicht, aber vielleicht war den Menschen des Kleinbürgertums ihre eigene Existenz peinlich.
Ich hatte das Gefühl, das höchste Ziel der Erwachsenen um mich herum war es, übersehen zu werden. Das einzige, was sie zu fürchten schienen, war, aufzufallen, entdeckt zu werden.
Im Grunde wollten sie unsichtbar sein, und so wenig Geräusch wie möglich verursachen, um nicht wahrgenommen werden.  Sie haben mir den Eindruck vermittelt, man könne seine Existenz nur legitimieren, indem man immer alle schön grüsst.

GvB:  War das ein Überbleibsel aus der Nazi-Zeit?
Helnwein: Ich denke die Erfahrungen mehrerer autoritärer Regime, zwei verlorener Weltkriege und des Holocausts hat die Generation meiner Eltern und Grosseltern nachhaltig beschädigt.
Sie waren das Resultat  von Indoktrinierung, Bestrafung, Verlust und Enttäuschung  durch viele Generationen.
Zuerst die Jahrhunderte lange Herrschaft der katholische Kirche, dann der Zusammenbruch der Monarchie und des ganzen Wertesystems, das mit ihr zusammenhing, Kriege, Hunger, der Faschismus, die Bomben der Alliierten und schliesslich die durch die Sieger verordnete Demokratie.
In all den ständig wechselnden Systemen und Ideologien haben die Erziehungssysteme aber immer das gleiche Ziel gehabt: die Spontaneität, die Kreativität, die Imagination und die Verwegenheit der Kinder zu zerstören, um sie zu Bürgern zu machen.
Für mich funktionieren all diese Erziehungssysteme wie Mähdrescher: vorne kommen die Kleinen hinein, und hinten kommen sie dann fein geschrotet und gemahlen wieder heraus: als anständige Staatsbürger, Soldaten, Steuerfahnder, Banker, Politiker, Geheimagenten, Huren und Rennfahrer.

GvB:  Aber ist das nicht heute ganz genauso? In unserer Zeit wird es auf die Spitze
getrieben. Das Kind, das nicht wirklich Kind sein darf. Das viel zu früh mit der Welt der
Erwachsenen konfrontiert wird. Und zwar mit allem, was dazu gehört. Das Kind, das in
einen Konsumstrudel gerät, aus dem es gar nicht mehr rauskommen kann. Lauter
Vergehen am Kind, die wir tagtäglich erleben.

Helnwein:  Kinder sind immer am schlechtesten dran, weil sie wehrlos sind. Da in
unserer Welt das stärkste Argument immer die physische Stärke und die damit verbundene Macht ist, steht das Kind immer am Ende dieser Hackordnung. Unsere Geschichte ist auch eine niemals unterbrochene Aufeinanderfolge von Gewalt gegen Wehrlose.
Als ich begonnen habe zu malen, hatte ich nur ein Thema: ‘das verwundete Kind’. Bei meinen Recherchen habe ich gerichtsmedizinische Fotos von Kinder gesehen, die getötet, zu Tode gefoltert waren. Oft durch jemandem aus der Familie. Hier, in Deutschland, in Österreich.  Diese Bilder bin ich nie mehr losgeworden, und meine künstlerische Arbeit schien mir der einzig mögliche Weg, mich dieser Thematik zu nähern.
Es waren nicht ästhetische Gründe, die mich motiviert haben, Künstler zu werden,  es war vielmehr dieses große Thema, das mich nicht losgelassen hat.

GvB:  Wunden und Narben sind ein häufiges Thema geworden in Ihren Bildern und bis
heute geblieben. Aber Sie haben sich auch selbst Wunden zugefügt. Um die Erfahrung zu
machen, wie es wirklich ist, oder hatte das auch mit der Kontrolle über den eigenen
Körper zu tun? Mit Freiheit, mit Selbstbestimmung?

Helnwein:  Als ich sechzehn war, habe ich damit begonnen. Es war ein spontaner Impuls. Ich wollte mich bluten sehen, mir eine Wunde zufügen. Ich habe mir mit Rasierklingen die Hände aufgeschnitten, auch ins Gesicht geschnitten, und es war so etwas was wie eine naive künstlerische Aktion.
Es war eine Art Befreiungsschlag,  der der Welt zu zeigen sollte, dass ich die vollständige Eigentümerschaft und Kontrolle über meinen Körper beanspruche. Und ich wollte ein Spielverderber sein in dem Spiel, das mir seit meiner Geburt aufgezwungen war.

GvB:  So entstand ein Selbstwertgefühl?

Helnwein:  Ja, es war der Versuch, das Unsagbare zu tun, um zu sehen, was
dann passiert. Und es hat sich auch tatsächlich alles verändert. In dem Moment, in dem man blutet
und verwundet ist, treten alle zurück. Plötzlich ist Distanz da. Und Verunsicherung – keiner weiß, wie er reagieren soll. Das fand ich interessant.

GvB:  Und das ist seitdem auch immer Ihr Ziel geblieben, Menschen zu verunsichern?
Helnwein:  Es ist keineswegs mein Ziel, Menschen zu verunsichern.
Aber ich bin geradezu besessen von der Sehnsucht nach Freiheit und Unabhängigkeit und  
es ist mir absolut unmöglich, mich an ein Leben in Unterordnung und Unfreiheit zu gewöhnen.
In unserer Welt gibt es Freiheit nur als Idee, als Vision, als Ideal, das bisher nie erreicht wurde. Die Mehrheit der Menschen hat sich mit diesem Zustand nicht nur abgefunden, sondern es gefällt ihnen sogar, wenn andere für sie denken und entscheiden.
Freiheit wird einem nicht verliehen, man muss sie an sich reissen.
Aber natürlich wird  jeder, der das versucht, vom Bürgertum als Bedrohung angesehen, weil er die Illusion der Sicherheit und Beständigkeit der Spiessergesellschaft in Frage stellt.

GvB:  Glaubten Sie an Gott, damals?
Helnwein: In einer traditionell streng katholischen Gesellschaft gab keine Möglichkeit, nicht daran zu glauben.
Die Mystik des Zeremoniells, das lateinische Gemurmel des Priesters, die hypnotische Kraft der Gesänge und monotonen Litaneien, das Flackern des Ewigen Lichtes, die Gerüche von Weihrauch und Wachs, die Darstellung blutüberströmter Märtyrer, die verzückt gen Himmel blickten, und die grossen dunklen Kirchenschiffe in denen man immer fror, faszinierten mich sehr.
Aber wie jede meiner harmlosen, kindlichen Sünden, einem Gott, der vor 2000 Jahren gekreuzigt wurde, jedesmal eine neue Wunde schlagen konnte, das habe ich nie begriffen.

GvB:  Haben Sie sich das bildlich vorgestellt?

Helnwein:  Ich habe mir alle Geschichten bildlich vorgestellt.
Ich finde Märchen und Phantasiegeschichten immer noch wunderbar und wichtig, und ich konnte mich immer leicht in die Magie einer Erzählung einlassen.
Aber diese Geschichten waren  schmerzhaft, weil sie immer mit einer Drohung verbunden waren, und der Angst vor ewiger Verdammnis.   Vor allem, wenn man der Mutter aller Sünden - der ‘Unkeuschheit’ anheim gefallen war.
Als Fünfjähriger hat mich ein gleichaltriges Nachbarskind, die Tochter eines Zigeuners, hinter einem Fliederbusch in die Welt der Erotik eingeführt. Ihre Schönheit und hohe medizinische Fachkenntnis hat meine Bewunderung für sie ins Unendliche steigen lassen.
Leider ist unserem kindlichen Sodom und Gomorrha durch meine Eltern schon sehr bald ein abruptes Ende bereitet worden.
Es war für mich völlig unbegreiflich, was genau meine Eltern so masslos erschüttert und an den Rand eines Nervenzusammenbruchs gebracht hat, aber ich ahnte, dass es etwas ungeheures, gewaltiges  sein musste, an dem ich da gerührt hatte.

GvB:  Wie hat sich das auf Ihre Sexualität ausgewirkt?
Es hat mich verwirrt, aber vor allem hat es mich neugierig gemacht.
Meine Eltern suchten auf der Stelle beim Erzbischof in Wien um eine Sondererlaubnis
zur Frühkommunion an, um meine Seele vor dem ewigen Feuer der Hölle zu retten.
Die Seelsorgehelferin, die mir daraufhin Unterricht gegeben hat, hat mir  eine
kleine Krippe gegeben, in die ich für jede gute Tat  einen Strohhalm hineinlegen durfte und für jede böse Tat ein Steinchen. Und zu Weihnachten wurde dann ein gipsernes Christuskind draufgelegt.
Es lag also an mir, wie das liebe Jesuslein gebettet sein würde, auf weichem Stroh oder Steinen.

GvB:  Haben Sie sich den kindlichen Blick bewahrt?
Helnwein:   Kindsein ist der Idealzustand.
Ich habe in meiner eigenen Kindheit immer das Gefühl von Unendlichkeit, von Grenzenlosigkeit gehabt
Die Erwachsenen hingegen empfand ich als begrenzt und unfrei, den Zwängen einer unsichtbaren und mir unbegreiflichen Macht ausgeliefert. Ich dachte mir immer, ich muss es irgendwie schaffen Kind zu bleiben, um diese Freiheit nicht zu verlieren.
Und das ist dann auch das Thema meiner Kunst geworden.  Es waren aber immer verwundete und bandagierte Kinder, die ich gemalt habe, die dann in meinen ersten Ausstellungen viel Aufregung und Empörung verursachten. Man hat mich als pervers und geisteskrank bezeichnet,  Ausstellungen wurden abgebrochen und Bilder beschlagnahmt.
Und genau in dieser Zeit, den sechziger und siebziger Jahren, hat in katholischen, protestantischen, staatlichen und städtischen Heimen ein massiver Missbrauch stattgefunden hat.  Kinder wurden gefoltert, geschlagen, sexuell missbraucht und sogar getötet.
Erst Jahrzehnte später ist das ganze Ausmass dieses Verbrechens öffentlich bekannt geworden, und dann ist einigen aufgefallen, dass ich zu dieser Zeit,  genau das in meinen Bildern dargestellt hatte.

GvB:  Es gab eine Zeit, da hatten Sie wirklich nur Revolution im Kopf. Das begann bei
Ihnen schon als kleines Kind, aber dann dachten andere ähnlich, und es kam zur Revolte
in den sechziger Jahren. War für Sie eher die kulturelle oder mehr die politische Seite
dieser Revolte wichtig?


Helnwein:  Die Zeit war überreif für einen Umsturz, die Notwendigkeit für eine vollkommene Veränderung der Gesellschaft war offensichtlich.
In der grossen Jugendrevolte der 68er Jahre gab es aber zwei völlig unterschiedliche Versuche,
der eine war die kulturelle Revolution, die unsere Welt tatsächlich tiefgreifend verändert hat und der andere war der politische, neo-marxistische Versuch, der total gescheitert ist.
Ich denke an das Postulat vom ‘Marsch durch die Institutionen’: Da sind Schily, Fischer und Mahler ganz links unten hineinmarschiert und ganz rechts oben sind sie wieder herausgekommen. Bei diesem Marsch haben die Institutionen gewonnen.
Wie wir heute sehen können, hat sich der Kapitalismus als stärker erwiesen. Und raffinierter.

Die kulturelle Revolution kam aus dem angelsächsischen Raum, vor allem durch den Film und die Musik: Elvis, Marlon Brando und Jimmy Dean, Chuck Berry, die Beatles, die Stones, Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison, aber auch durch die Literatur:  Allen Ginsberg, Burroughs und Jack Kerouac.

Aber, wie John Lennon richtig bemerkte: alles begann mit Elvis. Als er die Bühne betrat, veränderte sich alles, er stiess das Tor zu einer neuen Epoche auf. Während andere mit karierten Sakkos und Krawatten auf der Bühne nebeneinander standen wie die Kerzen, trat Elvis auf wie ein Ausserdischer: weiße Schuhe, schwarzes Hemd, die schwere glänzende Frisur, sein Körper bog, wand und schüttelte sich, als wollte er den ganzen schweren Ballast, des alten puritanischen Amerikas von sich abschütteln. Es war die Geburt von 'Cool'."

GvB:  Sie meinen den Hüftschwung?
Helnwein:  Ja, in Amerika brach Panik aus. Zuerst war es verboten, Elvis im Fernsehen zu zeigen. Als das schliesslich unvermeidlich war, weil die Begeisterung der Jugendlichen wie ein Flächenbrand um sich griff, durfte man ihn zwar im Fernsehen zeigen, aber nur oberhalb der Hüfte.
Es war die große Angst des Establishments vor dem Hüftschwung von Elvis. Man dachte er würde die Jugend in eine kreischende unkontrollierbare Horde von Wahnsinnigen verwandeln, die über einander herfallen und sich gegenseitig ficken.

GvB:  Wie sieht es in Ihrer Seele aus? Man denkt immer, da sei so viel Dunkles verborgen.
Ich sehe eher eine große Sehnsucht nach Balance, nach Harmonie, stimmt das?

Helnwein:  Ich denke in jedem Künstler ist diese Sehnsucht nach Ästhetik
oder Harmonie tief verwurzelt und ich glaube, das Leiden am Fehlen dieser Ideale macht den
Künstler aus. Das Motiv jedes Künstlers stammt aus dieser Unzufriedenheit – und aus der
Entscheidung, das nicht zu akzeptieren und sich dagegen zu wehren.

GvB:  Geben Sie das auch an Ihre Kinder weiter?

Helnwein:  
Ich habe meinen Kindern immer völlige Freiheit gelassen, ich habe ihnen freigestellt, ob sie zur Schule gehen wollen oder nicht. Das einzige was Kinder brauchen, sind Freiheit und Respekt. Alles andere bringen sie selbst mit: Spontanität, Intuition und Kreativität.
Ich habe ihnen nur gesagt: Misstraue grundsätzlich allen Autoritäten, schau selbst hin, benütze Deinen eigenen Verstand, ziehe Deine eigenen Schlüsse, triff deine eigenen Entscheidungen.
Erfinde Deine eigene Welt.


GvB:  Kann man das Böse auflösen durch Kunst und vielleicht in eine Harmonie
überführen? Ist das ein Ziel Ihres Lebens oder das Ziel überhaupt?
Helnwein:  Ich denke das ist das Ziel aller Menschen,  bewusst oder unbewusst.
Die meisten Menschen warten darauf, von jemandem von da oben erlöst zu werden, das ist ja auch der Grundgedanke der meisten Religionen, dabei liegt die mögliche Erlösung nur in jedem selbst.
Es ist das Ziel jeder Kunst, die Zustände der Welt zu verwandeln, zu transzendieren, aufzulösen.
Goya hat sich bemüht, die Gräuel des Krieges so drastisch wie möglich darzustellen. Doch es sind wunderschöne Bilder geworden. Selbst von einem Bild, das nur Tod und Wahnsinn darstellt, wird man inspiriert, emporgehoben. Die Unentrinnbarkeit des Schreckens wird durch die Kunst relativiert.




  • Gebundene Ausgabe: 624 Seiten
  • Verlag: Propyläen Verlag (22. September 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 354907476X
  • ISBN-13: 978-3549074763
Gero von Böhm spricht mit Gottfried Helnwein, Close Up, Sevus TV
2015




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