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25 grudzień 2012
Salzburger Nachrichten
APA
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Albertina zeigt 2013 Max Ernst, Rubens und Helnwein
Ab 25. Mai ist anlässlich seines 65ers Gottfried Helnweins bisher größte Retrospektive im deutschsprachigen Raum geplant. "Der Schwerpunkt liegt auf seinem Frühwerk", so Schröder.
Das Jahr 2012 wird die Wiener Albertina voraussichtlich mit 610.000 Besuchern abschließen. Nicht gerade berauschend, wenn man bedenkt, dass 2008 dank Van Gogh die Millionengrenze nur ganz knapp verfehlt wurde, aber noch immer um 36.000 Besucher mehr als 2011.
"Die Albertina hat nie ein Besucherproblem gehabt. Auf den Standort gerechnet sind wir noch immer das bestbesuchte Museum Österreichs", sagte Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder. 2013 dürfte die Zahl wieder steil aufwärtsgehen. Mit Max Ernst, einer "Meisterwerke"-Schau mit Bosch, Bruegel, Rembrandt und Rubens, sowie der Ausstellung "Matisse und die Fauves" hat die Albertina drei potenzielle Blockbuster im Programm.
Überraschend in der diesjährigen Besucherbilanz: Die beiden Albertina Contemporary Ausstellungen erreichten mit 189.000 Besuchern heuer sogar mehr Menschen als die Zeichenkunst Gustav Klimts. Gegenwartskunst "geht viel besser als wir glauben", so Schröder, der sich auch über die stark gestiegene Zahl an Führungen freut: Bei 2.800 Führungen wurden rund 50.000 Besucher betreut.
Bereits ab 23. Jänner ist mit erhöhtem Besucheraufkommen zu rechnen: Die erste Retrospektive von Max Ernst in Österreich bringt 180 Werke von 60 Leihgebern und ist (nach Van Gogh) die zweitteuerste Ausstellung in der Geschichte der Albertina. Die von vier Kuratoren aus Wien, Paris und Basel betreute Schau schließt thematisch an Rene Magritte an, 2015 soll Joan Miro folgen. Nach einer Ausstellung des US-Landschaftsfotografen Lewis Baltz (ab 1. März) folgt als Höhepunkt der umfangreichen Zehn-Jahres-Feier von Albertina Neu, bei der auch Gratis-Eintritt, Konzerte und Aktionen geplant sind, am 13. März die Eröffnung der Schau "Bosch Bruegel Rembrandt Rubens. Meisterwerke aus der Albertina". Schröder verspricht "die rarsten und schönsten Stücke der niederländischen Zeichenkunst" und eine hochkarätige Auswahl von 150 Werken.
Ab 25. Mai ist anlässlich seines 65ers Gottfried Helnweins bisher größte Retrospektive im deutschsprachigen Raum geplant. "Der Schwerpunkt liegt auf seinem Frühwerk", so Schröder. Ab 19. Juni wird eine jüngst entstandene Serie monumentaler Holzschnitte, Unikatdrucke und Druckcollagen von Gunter Damisch gezeigt, ehe der Herbst von "Matisse und die Fauves" dominiert wird. 50 Leihgeber aus aller Welt steuern zu der großen Ausstellung bei, die rund 50 Werke von Henri Matisse sowie 100 Werke seiner Freunde zeigt.
Quelle: APA




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