Kalendarz Wydarzeń
6 październik 2005 - 8 styczeń 2006
Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum
Innsbruck
Ingried Brugger und Florian Steininger
Kuratoren
"Figur und Wirklichkeit: Wie Österreichs Maler die Welt verwandeln"
Das Wiener BA-CA-Kunstforum gibt im Ferdinandeum ein Gastspiel: Zu sehen ist ein Querschnitt durch die figurative österreichische Malerei von heute.
"Figur und Wirklichkeit: Wie Österreichs Maler die Welt verwandeln" ist der Titel der von Ingried Brugger und Florian Steininger kuratierten Schau. Kooperationspartner des Kunstforums ist das Innsbrucker Stadtarchiv/Stadtmuseum, das wiederum im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum einen Partner gefunden hat, der liebend gern zum Gastgeber für eine Schau wird, die er sich nie leisten könnte.
Rund 40.000 Euro lässt sich das Kunstforum die Ausstellung kosten, die einen repräsentativen Querschnitt durch jene Kunst der letzten 30 Jahre zeigt, die sich im weitesten Sinn dem Abbildhaften verschrieben hat. Formuliert in den unterschiedlichsten Techniken, Stilen und Herangehensweisen, erlebt dieses am internationalen Kunstmarkt derzeit einen gewaltigen Höhenflug.
41 Künstler aus drei Generationen vereint die im Mezzanin und in der Artbox zelebrierte Schau. So erschließt sich dem aufmerksamen Betrachter schön, auf welcher Basis die Kinder- bzw. Enkel-Generation aufbaut, aber auch das grundlegend andere Feeling der Jüngeren, ihr spielerischer Umgang mit neuen Medien und Sehweisen. Reizvolle Nachbarschaften ergeben sich aus dieser Konfrontation von Arbeiten scheinbar gleicher Inhalte, dem so unterschiedlichen Umgang mit dem Malerischen.
Ein wohl ewiges Thema der Kunst ist das Menschenbild. Seine Facetten der Darstellung sind so breit wie in keinem anderen Genre. Es reicht von dem eigenartig berührenden, in altmeisterlicher Manier von Gottfried Helnwein gemalten Porträt der geschundenen Menschheit über das anachronistische Selbstbildnis von Josef Kern bis zur exhibitionistischen Selbstentäußerung Elke Krystufeks. Die Art Brut hat dagegen bei der Formulierung des Menschenbildes durch Franz Ringel unübersehbar ihre Spuren hinterlassen, wogegen die junge Berenice Darrer in schräger Naivität bunte Traumwelten von heute karikiert.




Powrót do góry