Helnwein ( kuenstler )
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Senator Martin Mansergh
Irish politician, architect of the "Good Friday-agreement"

"Austria has been one of the main hubs of European culture, especially in music and art. The artists are not always conventional or conformist. Like the recent Nobel Prize winner for literature, Elfriede Jelinek, some of Helnwein’s work, which takes an uncomfortable look at Austria’s past and the unhealthily close relationship between Church and Sate in the Nazi era, has caused controversy.
I think we should be in no doubt that we are in the presence of the work of an artist of exceptional stature."


Elisabeth Gehrer
Austrian minister for education and culture

"Ihre Bilder haben in mir sehr tiefe Eindrücke hinterlassen.
Um ehrlich zu sein - sie haben mich schockiert.
Ich habe lange darüber nachgedacht und schlussendlich gefunden, dass es wichtig ist, dass Menschen mit derartigen Bildern konfrontiert werden und damit auch zum Nachdenken angeregt werden."


Dr. Margot Käßmann
Landesbischöfin der evangelisch-lutherischen Kirche Deutschlands

"In einer bewegenden Ausstellung im Wilhelm Busch Museum in Hannover waren Bilder des Österreichischen Künstlers Gottfried Helnwein zu sehen. Eines seiner Blder zeigte ein Mädchen mit frechem Gesicht und Blindenband um den Arm, das die Zunge herausstreckt. Erst habe ich gelächelt. Wer den Blick länger verharren lässt, sieht, dass dem Mädchen Blut zwischen den Beinen herunterläuft. Es wurde ganz offensichtlich missbraucht, ihm wurde Gewalt angetan.... Ja, Kinder sind verletzbar. Kindheit kann grausam sein, wenn Kinder ausgeliefert sind. Ich denke an sexuellen Missbrauch, eine unglaublich Form von Folter an Menschen, die lebenslang an dem Trauma leiden werden. Ich denke an Kindersoldaten in Togo, im Kongo, im Sudan. Zerstörte Leben, brutal geopfert für idiotische Machtkämpfe, in denen Zerstörung das oberste Gebot ist, in denen es keine Ziele mehr gibt. Ich denke an Kinder in Indien, die schuften schon mit fünf Jahren um ein paar Münzen zu verdienen, damit ihre Familie überleben kann. Ich denke an die 12-jährigen Judith Wischnajatskaja, die im Juli 1942 in ihrem letzten Brief schrieb: “Lieber Vater! Vor dem Tod nehme ich Abschied von Dir. Wir möchten so gerne leben, doch man lässt uns nicht, wir werden umkommen. Ich habe solche Angst vor diesem Tod, denn die kleinen Kinder werden lebendig in die Grube geworfen.“"


Antje Vollmer
Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages

"Helnweins Bilder schockieren - Sei es durch die drastische Darstellung des herrschenden und beherrschten Menschen, durch die Demontage herkömmlicher und gefälliger Bildwelten.
- Oder liegt die Ursache für die schockhafte Reaktion nicht im Betrachter selbst?
Helnwein ist ein überaus politischer Künstler, nicht durch große Reden sondern allein durch die Aussage seiner Kunst. Deshalb ist seine Arbeit wichtig, gerade in einer Zeit, in der sich Künstler oftmals nur noch auf die Spaß-Kultur beschränken.
Immer wieder sind es Kinder, die als Opfer gesichtslos, taub und blind, auf der anderen Seite als Hoffnung stehen und so in aktuellen und älteren Werken polarisieren. Helnwein provoziert, aber bewegt zugleich.
Einer, der viel zu sagen hat, indem er es nicht sagt."


Gregory Fuller
Kunsthistoriker

"Das Gewaltthema und das Thema "der als Opfer" setzten sich von Beckmanns früher Arbeit von 1907 bis zum heutigen Tag fort. Bei Bruce Naumann, Marcel Odenbach, Jeff Wall und Gottfried Helnwein wandeln sich zwar die künstlerischen Mittel radikal, nicht aber das Thema selbst.
Helnweins faszinierendes Oeuvre umfaßt absolute Gegensätze. Helnwein ist ein Künstler der kompromißlosen Aussagen: Das Triviale, etwa der Disneykultur, wechselt ab mit Untergangsvisionen der Seele, die Göttlichkeit des Kindes kontrastiert mit Horrorbildern von Kinderschändung. Sein Grundthema aber bleibt die Gewalt, das physische und seelische Leid, das ein Mensch dem anderen zufügt."


Peter Gorsen
Kunstwissenschaftler, Wien

"Das Feixen des malträtierten Kindes, ein groteskes Vexierbild, in das Märtyrertum und Subversion der Menschenkreatur gleichermaßen eingeflossen sind, ist ganz allein Helnweins Erfindung.
Sie offenbart sich in den vielen Metamorphosen des Phantasmas vom versehrten Körper als obsessives Grundmuster seiner Bildwelt und aktionistischen Darstellungen, als Metapher einer im Innersten des Menschen vorhandenen Unverletzlichkeit und Unbesiegbarkeit. "


Stella Rollig
Direktorin, Kunstmuseum Lentos Linz

"In memory of the children of Europe who have to die of cold and hunger this Xmas“, schreibt der nach London emigrierte österreichische Maler Oskar Kokoschka im Winter 1945 auf den Entwurf zu einem Plakat. Auf eigene Kosten lässt er 5000 Stück drucken und in U-Bahn-Stationen affichieren.
- Im Spätherbst 1988 montiert der ins Rheinland emigrierte österreichische Maler Gottfried Helnwein entlang einer 100 Meter langen Wand zwischen Kölner Dom und Museum Ludwig eine Reihe von vier Meter hohen Fotodrucken mit Kindergesichtern. Er nennt die Arbeit „Selektion (Neunter November Nacht)“. Es ist ein Werk von monströser Aussage und schmerzhafter Wirkung. Sein Titel ruft den Jahrestag der sogenannten Reichskristallnacht in Erinnerung, durch ihn gibt Helnwein den Kinderporträts ihren beinahe überwältigend erschütternden Effekt.
Während wir mit Gottfried Helnwein seine Ausstellung für das Lentos Kunstmuseum vorbereiten, recherchiere ich gleichzeitig für ein anderes Projekt über Kokoschka. Die Geschichte der Londoner Plakate ist mir neu. Unbeabsichtigt und unerwartet blenden sich die beiden Künstler-Leben für einen kurzen, berührenden Moment ineinander. Mit beträchtlichem Einsatz an Gestaltungskraft, Kommunikationsfähigkeit, organisatorischer Erfahrung, Umsetzungsenergie und finanziellen Mitteln widmen sich beide Künstler aus gegebenem Anlass einem Appell: Zur Erinnerung!"


H.C.Artmann
Poet

"Einer erstellt die summe seiner beobachtungen in dieser welt der patzer und dämonen.
er vernimmt die schreie aus den gekachelten schreckträumen abseits einer satten gesellschaft, die weder mit dem laub der bäume noch mit dem grün der laubfrösche noch mit den froschaugen des miterlebens zu schaffen haben will.
er aber hört manche, die da schreien bis ihnen die gehirne zerspringen wie lichtjahre, und hört andere, still vor sich hinweinende, deren tropfende tränen eines noch-hoffens mit dem abscheulichen eisskalpell der hoffnungslosigkeit seziert werden. "


Moritz Wullen
Leiter der Staatlichen Museen zu Berlin, Neue Nationalgalerie Berlin

"Die Zurschaustellung des eigenen Körpers als Verwesungsmasse beginnt mit den Selbstporträts von George Grosz als Suizidgestalt im Kaffeehaus und reicht über die wie durch den Fleischwolf gedrehten Konterfeis eines Francis Bacon bis hin zur Leichenfledderei am eigenen Leib bei Günter Brus, Kurt Kren oder Frank Tovey, dem jüngst verstorbenen Enfant terrible der experimentellen New-Wave-Szene der 1980er Jahre. Die Befreiung des melancholischen Bewusstseins durch den Tod bietet keine philosophische Perspektive mehr. Es ist ihm ohnedies schon anheim gefallen. Stattdessen wird der Suizid in einer Performance masochistischer Selbstverstümmelung kultisch sublimiert.
In einer fotografischen Inszenierung Gottfried Helnweins erhebt sich der Künstler, fäulnisschwarz und monumental wie das Mahnmal einer letzen Einsicht: “So ist Verzweiflung, diese Krankheit im Selbst, die Krankheit zum Tode. Der verzweifelte ist todkrank. Der Tod ist nicht das letzte der Krankheit, aber der Tod ist in einem fort das Letzte. Von dieser Krankheit erlöst zu werden durch den Tod ist eine Unmöglichkeit, denn die Krankheit und deren Qual und der Tod ist gerade, nicht sterben zu können.”

So ist die Geschichte der Moderne nicht zuletzt auch eine Erfolgsgeschichte der Melancholie und des Eindringens ihres schwarzen Spuks in die letzten Paradiese des Seins- und Weltvertrauens. "


Peter Murray
Director of the Crawford Municipal Art Gallery, Cork

"His paintings represent a fusion of historic and contemporary artistic practices, uniting the Romantic aesthetic of Caspar David Friedrich, the political radicalism of Viennese Actionists and the technical
precision of the photorealists of the 1970’s. Although often based on photographs, or inspired by film stills, his paintings are built up in fine layers of traditional oil paint and represent a degree of
technical accomplishment rarely seen in European academies. He uses this technical accomplishment and finesse to carry across the strong political message contained in his art."



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